Kurzbericht 2017

Das Jahr neigt sich dem Ende und daher fasse wir hier mal kurz zusammen, was wir so im letzten Jahr alles gemacht haben.

Das wichtigste erstmal vorweg: Wir haben es geschafft, dass zum 1.1.2018 endlich neue Förderrichtlinien in Kraft treten.

Seit mehreren Jahren diskutieren wir mit der Stadtverwaltung über neue Förderrichtlinien zur Maßnahmenförderung. Im November haben wir endlich einen Durchbruch erreicht und konnten fast alle unsere Forderungen dabei umsetzen. Nur bei der Festbetragsförderung hat sich die Stadtverwaltung vehement gewehrt. Jetzt wird aber ein unabhängiges Rechtsgutachten erstellt, so dass die Festbetragsförderung hoffentlich auch bald eingeführt werden kann.

Gleichzeitig konnten wir die Gespräche zur Grundförderung abschließen. Im neuen Jahr sollen alle rund 70 Bonner Ortsgruppen der Jugendverbände in Form einer fachbezogenen Pauschale eine zusätzliche Förderung erhalten. Der neuen Grundförderrichtlinie muss der Jugendhilfeausschuss aber noch zustimmen, was am 13.12. passieren soll.

Im Bereich  Jugenddemokratiebildung haben wir in diesem Jahr zwei sehr große Veranstaltungen zu den anstehenden Wahlen durchgeführt. Die Landtagswahlaktion unter dem Motto „die NRWahl Show“ und die Bundestagswahlaktion „Schlag den Kandidat“ fanden beide auf den Friedensplatz statt und waren ein voller Erfolg. Parallel dazu haben wir jeweils noch eine U18-Wahl durchgeführt. Bei dieser bundesweiten bzw landesweiten Wahl bekommen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren auch eine Stimme.

Daneben haben wir eine Kampagne zur JuLeiCa-Stärkung gestartet. Der Flyer ist jetzt im Druck und das erste Virale-Video soll auch bald dazu gemacht werden. Wir versuchen dieses erste Video natürlich mit unserem ersten Bürger der Stadt, dem Oberbürgermeister, zu drehen.

Wir haben in diesem Jahr an allen Sitzungen des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie und den Vorbereitungstreffen der SPD-Fraktion teilgenommen. Stimmberechtigtes Mitglied ist Stefan Niewöhner und  stellvertretendes Mitglied ist Gabriel Kunze. Im Ausschuss haben wir uns beispielsweise mit dem neuen Jugendpflegekonzept oder der großen Anfrage zu Verwendung von Fördermitteln beschäftigt. Die meisten Jugendhilfeausschussitzungen haben wir mit einem kleinen Bericht für unsere Mitglieder begleitet.

In der Frühjahrsstadtversammlung haben wir ein Forderungspapier zur Jugendhilfeplanung verabschiedet. Die geforderte Erstellung eines Jugendhilfeplans wird dadurch jetzt auch in der Stadtverwaltung vorangetrieben.

Der Kinder-und Jugendring sitzt auch am Runden Tisch gegen Kinder- und Familienarmut (RTKA). Zusammen mit dem RTKA haben wir das Forderungspapier gegen Kinderarmut in Bonn erstellt. Damit wurden dann passend zur Landtagswahl und zur Bundestagswahl Gespräche mit Jugendpolitiker*innen aller Parteien geführt. Ein großer Erfolg war es dann im November, dass das Forderungspapier Grundlage einer großen Anfrage aller Ratsfraktionen an die Stadtverwaltung zum Thema Kinderarmut in Bonn gewesen ist.

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