Herzlich Willkommen beim Kinder- und Jugendring Bonn e.V.!
Unsere nächsten Treffen und Aktionen findest du unter „Termine“. Hier werden wir auch Angebote für Jugendgruppenleiter und Jugendliche veröffentlichen.
Wenn du Kontakt zu einer Jugendgruppe in Bonn aufnehmen willst oder als Mitglied oder Leiter eine neue Gruppe suchst, schau dir die Linkliste unserer Mitglieder an!
Fragen, Probleme, Anregungen? Schreib uns unter info@jugendring-bonn.de
Alles Schule oder was?
– Jugend(verbands)arbeit in Zeiten von Ganztagsschule –
Offener Ganztag und Übermittagsbetreuung – die Freizeit von Kindern und Jugendlichen findet immer öfter in der Schule statt. Dabei scheinen die Grenzen zwischen Schule und Jugendarbeit zu verschwimmen.
Aber kommt darüber die Jugendarbeit nicht zu kurz? Handelt es sich überhaupt um Freizeit oder doch eher um Betreuungsangebote? Und wo finden Jugendverbände dabei noch ihren Platz?
Wir laden Sie und Euch dazu ein, einen Abend lang mit unseren Gästen darüber zu diskutieren und eigene Erfahrungen auszutauschen.
Die Jugendpolitischen Gespräche finden statt am Freitag, 3. Mai 2013 um 17.00 Uhr im Campanile
(Jugendpastorales Zentrum, Adolfstraße 77).
Auf dem Podium dürfen wir begrüßen:
- Doro Paß-Weingartz, Stadtverordnete
Vorsitzende des Schulausschusses - Will Breuers, Stadtverordneter
Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses - Peter Bröxkes
Stadtjugendpfleger - Tobias Agreiter
Diözesanvorsitzender des BDKJ Köln - Wolfgang Küpper
Schulsozialarbeiter an der Karl-Simrock-Schule Bonn - Stephan Dülberg
Sprecher von okja – Arbeitsgemeinschaft offene Kinder- und Jugendarbeit Bonn
Der Kinder- und Jugendring Bonn e.V. erhält eine Förderung für sein Modellprojekt durch den Landschaftsverband Rheinland und beginnt dieses Jahr mit der Realisierung eines interaktiven Jugendstadtplans von Bonn.
Ziel des Projektes ist die Einrichtung eines internetbasierten, interaktiven Stadtplanes für Kinder und Jugendliche in Bonn. Der interaktive Jugendstadtplan soll eine Plattform werden, auf denen Kinder und Jugendliche für sich relevante Angebote und Freizeitmöglichkeiten suchen und sich darüber informieren können. Der Modellcharakter des Projektes entsteht durch die inklusive und aktive Jugendbeteiligung an dem Prozess der Gestaltung und Entwicklung des Stadtplans. Hierzu sucht der Jugendring, interessierte Jugendlichen, die sich an diesem Projekt beteiligen wollen.
Der Arbeitskreis des Jugendrings arbeitet seit 2011 an der Projektidee, eines interaktiven Jugendstadtplans von Bonn und daher ist die Freude, über die Mittel für die neue Stelle, sehr groß. „Wir sind froh unser Projekt nun endlich realisieren zu können und freuen uns auf eine kreative Arbeit mit den Jugendlichen in Bonn“, so Stefan Niewöhner, Vorsitzender des Kinder und Jugendring Bonn.
Aus der Pressemitteilung im General Anzeiger Bonn 4.4.13 Seite 18
Weitere Information gibt es hier auf unserer Homepage.
Auch in diesem Jahr bietet der Kinder- und Jugendring Bonn für alle Interessierten eine JuLeiCa-Schulung an. Die Anmeldung für die JuLeiCa 2013 ist jetzt freigeschaltet. Weiter Infos rund um die JuLeiCa-Schulung findest du hier.
Der Kinder- und Jugendrings Bonn hat seinen Bericht für das Jahr 2012 dem Jugendhilfeausschuss vorgelegt. “Aus unserer Sicht haben wir die Zielvereinbarung voll erfüllt.” so Stefan Niewöhner, Vorsitzender des KJRB. Zu diesem Schluss kommt auch das Jugendamt. In einer Dringlichkeitsvorlage für den kommenden Jugendhilfeausschuss schlägt es daher vor, die für den Jugendring gesperrten Mittel freizugeben und in Verhandlungen zu einem neuen Fördervertrag für das Jahr 2013 einzutreten. Auf seiner nächsten Sitzung am 6.11.2012 wird der Jugendhilfeausschuss somit voraussichtlich über die weitere Zukunft des Bonner Jugendrings entschieden.
Hier könnt ihr den KJRB-Bericht 2012 herhunter laden.
Der Kinder- und Jugendring Bonn fordert die Bonner Politik auf, in der morgigen Sitzung der Bezirksvertretung Bonn die Initiative der jungen Bonnerinnen und Bonner zu unterstützen, die auf dem Bolzplatz hinter dem Hertha-Sportplatz zwischen Dottendorf und Friesdorf einen Dirt-Bike-Platz errichten möchten.
In Bonn leben zurzeit knapp 35.000 Menschen im Alter von 6 bis 17 Jahren[1]. Auch sie sind sie Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und haben ein Anrecht, in Bonn ihre Räume zu haben, wo sie ihre Freizeit gestalten, sich ausprobieren und entfalten können. „Politik und die gesamte Gesellschaft müssen darauf zu achten, dass die Interessen gerade der Kinder und Jugendlichen nicht zu kurz kommen.“ erläutert Robert Düster, Stellvertretender Vorsitzender des Kinder- und Jugendrings Bonn.
„Auf der Bürgerversammlung am letzten Donnerstag wurden aus unserer Sicht alle wichtigen Fragen geklärt.“ erklärt Düster. Weder gibt es naturschutzrechtliche Bedenken noch stellt der Zugang zum Gelände, der über den Sportplatz erfolgen soll, ein Problem dar. Eine Sport- und Freizeitanlage bedeutet schließlich nicht automatisch unzumutbare Belästigungen für Anwohner. „Mit klaren Regeln für alle Beteiligten – wie festen Nutzungszeiten der Anlage – können hier Konflikte vermieden werden. In anderen Ecken Bonns funktioniert es ja auch!“ so Düster weiter. Mit Unverständnis sieht der Kinder- und Jugendring Bonn denn auch den Widerstand gegen die Errichtung des Dirt-Bike-Platzes. „Wir möchten die Anwohner vielmehr bitten, den Einsatz, den die sportbegeisterten Jugendlichen gezeigt haben, anzuerkennen und sich auf das Projekt einzulassen.“ so Düster.
Auf Initiative von Bonner Jugendlichen ist die Idee für den Dirt-Bike-Platz entstanden. Hier kann man mit einem BMX-Rad oder einem speziellen Mountainbike (Dirt-Bike) über Erdhügel fahren, springen und Figuren einüben. Viel haben die Jugendlichen schon erreicht: Sie konnten die Stadt überzeugen ein Gelände bereit zu stellen, haben zur Finanzierung Fördermittel der Sparkassen Bürgerstiftung eingeworben und mit dem Strumvogel Bonn e.V. einen Verein gefunden der den Platz als Träger betreuen wird. Auch die Jugendlichen selbst sind bereit Verantwortung für den Platz zu übernehmen, ihn zu pflegen und instand zu halten. Nun droht das Projekt aber wegen vereinzeltem Widerspruch einiger Anwohner der umliegenden Straßen zu scheitern. Morgen soll in einer Sondersitzung der Bezirksvertretung Bonn über die ablehnenden Bürgeranträge der Anwohner entschieden werden.
[1] Stand vom 31.12.2011, In: Bevölkerung am 30.06./31.12. nach Altersgruppen, Statistikstelle der Bundesstadt Bonn (http://www2.bonn.de/statistik_wahlen/index.asp?10220 – zuletzt Abgerufen am 27.08.2012)
Schulung für Jugendgruppenleiter/innen
Der Kinder- und Jugendring Bonn e.V. bietet dieses Jahr wieder eine Schulung für ehrenamtliche Jugendleiter/innen und solche die es werden wollen an.
An drei Wochenenden werden den Teilnehmern alle Grundlagen vermittelt, die zum leiten einer Jugendgruppe nötige sind. Auf dem Programm stehen unter anderem Rechte und Pflichten, Organisation von Ferienfreizeiten sowie Grundlagen der Gruppen- und Erlebnispädagogik. Daneben werden auch Spielideen, Methoden und soziale Kompetenzen vermittelt. Los geht’s bereits am 1.9.2012 mit dem Thema Kinderschutz. Weiter Kursteile finden an den beiden Wochenenden vom 26.-28.10. und 10.-11.11. statt.
Die Teilnahme an der Schulung berechtigt anschließend zum Erwerb der Jugendleitercard (JuLeiCa). Sie ist der allgemein gültige Ausweis für Jugendleiter/innen und gibt Zugang zu einigen Vergünstigen wie z.B. einer kostenlose Mitgliedschaft im Deutsche Jugendherbergswerk. Weitere Informationen gibt es hier.
Umdenken – Jungdenken: Unter diesem Motto hatte der Kinder- und Jugendring Bonn (KJRB) zu einer ganz besonderen Wahlveranstaltung ins Campanile in der Bonner Altstadt geladen. Vertreter von CDU, SPD, FDP, den Grünen, der Linken und der Piratenpartei stellten sich am Freitagnachmittag den Fragen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ob Bildungspolitik, Integration, Finanzen oder Wirtschaftsfragen: Kein Thema ließen die Jung- und Erstwähler aus, um die Landtagskandidaten, Michael Aggelidis (Die Linke), Benedikt Hauser (CDU), Felix von Grünberg (SPD), Angelica Kappel und Rolf Beu (beide Bündnis 90/Die Grünen), Franziska Müller-Rech (FDP) und Michael Paetau (Piratenpartei) zu löchern.
- Die Parteien haben ihre Info-Stände extra für die Jugendlichen auf dem Hof des Campanile aufgestellt.
„Ziel der Veranstaltung war es, jungen Leuten die Gelegenheit zu geben, Politiker direkt befragen zu können“, erläuterte Doro Fendel, Vorsitzende des KJRB. „Jugendliche und junge Wähler sollen sich im Klaren darüber sein, welchen Einfluss sie auf die Politik wahrnehmen können.“
Von der Politik erwartet der KJRB, Jugendlichen Räume und Perspektiven zu ermöglichen, jenseits einer Bildungspolitik, die nur auf das Funktionieren in einer Leistungsgesellschaft abzielt, sagte Fendel. Die Politiker im neuen Landtag sollten überdies Jugendliche mit gutem Beispiel für politische und gesellschaftliche Arbeit begeistern. „Wenn Jugendliche vor ihrer ersten Wahl das Gefühl haben, dass ihre Stimme nichts bewirkt, dann haben die Politiker Fehler gemacht“, betonte Fendel.
Wer bei der Wahl noch nicht offiziell dabei sein darf, kann bei der U18-Wahl sein Kreuzchen machen und mit anderen Jugendlichen zeigen, wer eurer Meinung nach in den Landtag gehört.
Dabei sind:
Michael Aggelidis (Linke)
Bernhard “Felix” von Grünberg (SPD)
Benedikt Hauser (CDU, angefragt)
Renate Hendricks (SPD)
Angelica Maria Kappel (Grüne)
Franziska Müller-Rech (FDP)
Michael Paetau (Piraten)
Der KJRB hat den Aufruf Für ein buntes, solidarisches und friedliches Bonn! Neonazis blockieren! der Initiative Bonn stellt sich quer unterzeichnet.
Weitere Informationen und Hinweise wie ihr Euch beteiligen könnt findet ihr unter www.bonn-stellt-sich-quer.de oder bei
Mit gemischten Gefühlen sieht der Kinder- und Jugendring Bonn e.V. (KJRB) die am Mittwoch getroffene Entscheidung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie. In ihrer Sitzung beschlossen die Mitglieder des Ausschusses nach langer Debatte, die Arbeit des Dachverbands der Jugendverbände und anderen freien Trägern der Jugendhilfe in Bonn im Jahr 2012 zunächst mit einem Sockelbetrag von 11.000 Euro zu fördern. Weitere 9.000 Euro sind bereitgestellt, sollen aber erst ausgezahlt werden, wenn der KJRB abgemachte Ziele erreicht hat. Diese Ziele sollen in den kommenden Wochen mit dem Jugendamt vereinbart werden. Der Entscheidung vorausgegangen war ein Vorschlag des Jugendamtes, die Förderung von jährlich 32.600 Euro auf einen Mietkostenzuschuss von 4.500 Euro zu streichen.
„Wir sind froh, weiterarbeiten zu können, allerdings sind für uns noch viele Fragen offen. Wir hoffen, diese in den Gespräche mit der Stadt über unsere Arbeit klären zu können“, sagte die KJRB-Vorsitzende Doro Fendel. „Nach Karneval werden wir uns mit der Verwaltung in Verbindung setzen und über die Eckpunkte sprechen, die wir in diesem Jahr erreichen wollen.“
Trotz alledem bleibt die Lage für den Kinder- und Jugendring Bonn weiterhin schwierig. Bereits im vergangenen halben Jahr haben Gespräche mit dem Jugendamt stattgefunden, allerdings habe man nie mit einem Verantwortlichen in Kontakt treten können. „Wir haben, wie gefordert, ein überarbeitetes Konzept unserer Arbeit vorgelegt und begonnen, es umzusetzen, darauf vonseiten der Stadt jedoch keine Rückmeldung eines Entscheidungsträgers erhalten.“ Aus diesem Grund sei man von der Idee, die Förderung einzustellen, unangenehm überrascht worden, so Fendel weiter: „Wir hätten uns mehr Transparenz gewünscht, freuen uns aber jetzt über den gemeinsamen Neustart.“



