Unsere Forderungen

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Forderungen der
Bonner Kinder- und Jugendverbände
an die Bonner Politik zur Kommunalwahl 2014

Starkes und anerkanntes Ehrenamt in Bonn

Ohne ehrenamtliches Engagement wäre vieles in Bonn nicht möglich. Diese Arbeit ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar und muss mehr gewürdigt werden. Daher fordern wir:

  • mehr Vertrauen in die Arbeit der Ehrenamtlichen. Dazu gehören auch unkomplizierte und unbürokratische Hilfestellungen durch die Stadt, wie eine einfachere Richtlinie zur finanziellen Förderung der freien Jugendhilfe
  • freien Eintritt für JugendgruppenleiterInnen in städt. Einrichtungen (wie Schwimmbäder, Museen, Theater usw.), wenn diese ihre Jugendgruppe dorthin begleiten
  • die Gleichstellung der JuLeiCa-Card mit der Ehrenamtskarte und einen weiteren angemessenen Ausbau ihrer Vergünstigungen wie z.B. Freikarten für die Bonner Bäder oder Freifahrten im VRS-Gebiet
  • Freistellung vom Unterricht für SchülerInnen für ehrenamtliche Tätigkeit

Mehr Geld für die Jugendarbeit in Bonn
Ohne Moos nix los – Dieser Satz gilt auch für die Jugendarbeit. Ohne angemessene und ausreichende Mittel können wir unsere Arbeit nicht machen. Daher fordern wir:

  • die Einführung einer Grundförderung für Jugendverbände ähnlich dem Jugendzuschuss, den die Sportvereine erhalten
  • eine Erhöhung der Förderbeträge für Jugendbildungsmaßnahmen und für Fortbildungen von ehrenamtlichen JugendgruppenleiterInnen
  • ein Investitionsprogramm, um sukzessive die Bonner Jugendzentren und -heime zu renovieren und nicht nur sanitär auf den Stand der Zeit zu bringen
  • eine Erhöhung der Förderung für die offenen Türen der freien Träger auf 90% der anerkennungsfähigen Kosten
  • eine stärkere finanzielle Förderung der Jugendkulturarbeit

Kinder- und jugendgerechte Stadt Bonn
Im Sinne einer einmischenden Jugendpolitik sollen in Bonn die Interessen junger Menschen bei allen politischen Entscheidungen vorrangig berücksichtigt werden. Daher fordern wir:

  • eine ständige, effektive und strukturierte Jugendbeteiligung für ganz Bonn
  • eine Beteiligung der Interessenvertretung der Jugend bei Planungsentscheidungen, die Jugendliche betreffen auch außerhalb des Jugendhilfebereichs (z.B. ÖPNV)

Keine Kinderarmut in Bonn
Bonn ist eine reiche Stadt. Hier sollten keine Kinder in Armut leben. Daher unterstützen wir die Themen des RTKA mit Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl 2014 nach gesunder Ernährung im Ganztagsbetrieb, nach ausreichendem und gesundem Wohnraum für Familien, nach besseren Rahmenbedingungen für Bildung, sowohl innerhalb als auch außerhalb von Schule, und nach umfassender Teilhabemöglichkeit von SozialleistungsempfängerInnen.

Diese Forderungen wurden auf der Vollversammlung des Kinder- und Jugendrings Bonn am 28.01.2014 beschlossen.

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